Greenhouse Patent
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wandfernen Trägerebene filigran ausgebildet. Ein filigran ausgebildeter Träger zeichnet sich durch eine schlanke und dennoch stabile Bauweise aus. Dabei wird darauf geachtet, dass die Konstruktion möglichst wenig Material verbraucht, um ein optisch leichtes Erscheinungsbild zu erzeugen, ohne dabei die statische Tragfähigkeit zu beeinträchtigen. 5 Die Umsetzung kann auf verschiedene Weise erfolgen. Eine Möglichkeit ist die Verwendung von hochfesten Materialien wie Stahl mit optimierter Querschnittsgeometrie. Eine weitere Option ist die Gitterstruktur, bei der der Träger aus mehreren dünnen, diagonal angeordneten Stäben besteht, um die Lasten effizient zu verteilen und gleichzeitig die Materialmenge zu reduzieren. Eine geschickte Integration in die Wandbegrünung kann 10 ebenfalls zur Leichtigkeit des Erscheinungsbilds beitragen, indem die Träger teilweise hinter der Bepflanzung verborgen werden oder bewusst als Gestaltungselement mit feinen, durchbrochenen Mustern ausgeführt sind. In ihrer geometrischen Konfiguration ist die statische Trägervorrichtung in zwei parallel zueinander angeordneten Trägerebenen unterteilt. Die wandnahe Trägerebene ist in ihrem 15 an der Wand angeordneten Zustand angrenzend zur Wand mit keinem oder vorzugsweise einem kleinen Abstand zur Wandoberfläche ausgebildet. Die wandferne Trägerebene weist in ihrem an der Wand angebrachten Zustand einen größeren Abstand zur Wandoberfläche auf. Zwischen der wandnahen Ebene und der wandfernen Ebene ist entsprechend ein Zwischenraum ausgebildet, der neben den Laufflächen auch für die Begrünung, 20 insbesondere für Bepflanzungsgefäße verwendbar ist. Die Träger liegen als horizontale und vertikale Träger vor. Dabei wird als vertikale Richtung eine Richtung parallel zur Schwerkraftrichtung, also entlang der Höhe des Gebäudes, verstanden. Die horizontale Richtung ist entsprechend senkrecht zu der Schwerkraft und der vertikalen Richtung ausgerichtet. Somit erstrecken sich horizontale Träger quer entlang der 25 Wand, insbesondere zwischen den Stockwerken des Gebäudes angeordnet. Entsprechend sind die horizontalen Träger vorzugsweise in vertikaler Richtung eine Stockwerkhöhe, also zwei bis vier Meter, voneinander beabstandet. Die vertikalen Träger verlaufen über mehrere Stockwerke und dienen insbesondere zur Ausdehnung des Systems in die Höhe und zur Anbindung der horizontalen Träger.
102462 – DE1 FMO 17. April 2025
Keller Schneider
Patent- und Markenanwälte
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