Greenhouse Patent
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abschließende Ventil nicht im Bepflanzungsgefäß, sondern an der Bypassleitung angeordnet ist. Als Retentionsdach wird ein Dach verstanden, das zur gezielten Retention, also Rückhaltung von Regenwasser dient. Hierzu weist das Retentionsdach zusätzliche Speicherschichten 5 sowie eine Abdichtung auf. Das Retentionsdach ist also zumindest dazu geeignet, Regenwasser zu speichern. Das von dem Retentionsdach gespeicherte Regenwasser wird dann über die Fallleitungen zur Wasserzufuhr zu den Bepflanzungsgefäßen verwendet. Die Datenleitungen bilden ein die Bepflanzungsgefäße miteinander verbindendes 10 Datennetzwerk, so dass die Bepflanzungsgefäße und deren steuerbare Einheiten ansteuerbar sind. Hierzu ist den Bepflanzungsgefäßen vorzugsweise jeweils eine Steuereinheit zugeordnet. Die Steuereinheit ist vorzugsweise mit dem mindestens einen Steuerauslass, besonders bevorzugt mit dem ersten Steuerauslass, und/oder dem Zulauf und/oder einem 15 Sensorsystem und/oder einer Nährstoffzugabeeinrichtung des Pflanzengefäßes signalverbunden ausgebildet. Die extern ansteuerbare Nährstoffzugabeeinrichtung ist vorzugsweise zwischen dem Zwischenbehälter und dem Innenbehälter oberhalb eines durch den Überlaufauslass begrenzten maximalen Wasserstands angeordnet oder anordenbar. Mit anderen Worten ist 20 die Nährstoffzugabeeinrichtung vorzugsweise oberhalb des Gefäßwasserreservoirs angeordnet und so zur Abgabe von Nährstoff in das Wasser ausgebildet. Durch die Nährstoffzugabeeinrichtung erfolgt eine gezielte bepflanzungsgefäßspezifische abgestimmte Nährstoffzugabe. Beispielsweise kann der Nährstoff als Granulat vorliegen und ist in dem Wasser lösbar. Auch wenn von einer Nährstoffzugabeeinrichtung die Rede 25 ist, lassen sich durch die Nährstoffzugabeeinrichtung sämtliche Arten von Nährstoffen, Düngern oder Zusätzen zur Erreichung eines optimalen Pflanzenwuchses zuführen.
102462 – DE1 FMO 17. April 2025
Keller Schneider
Patent- und Markenanwälte
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